Allgemeines rund um die Stadt Bad Dürrenberg
Geographie
Die Stadt Bad Dürrenberg liegt in ca. 108 m Meereshöhe am rechten Ufer der Saale und relativ zentral zwischen Leipzig und Halle im Landkreis Saalekreis (ehemals Merseburg-Querfurt) im Bundesland Sachsen-Anhalt.
Verkehrsanbindung
- A 9 Nürnberg-Berlin, Autobahnabfahrt Bad Dürrenberg
- Bahnhof Bad Dürrenberg der Strecke Weißenfels-Leipzig
- Bad Dürrenberg ist ein Endpunkt der Straßenbahnlinie 5
(Überlandbahn Halle-Schkopau-Merseburg-Leuna-Bad Dürrenberg)
- Busverbindungen von und nach Leipzig, Weißenfels und Merseburg
Ortsgliederung
Ortsteile der Stadt Bad Dürrenberg sind Balditz, Goddula, Keuschberg, Kirchfährendorf, Lennewitz, Oebles-Schlechtewitz, Ostrau und Vesta.
Geschichte
Bei der heutigen Stadt Bad Dürrenberg handelt es sich um einen Zusammenschluss kleinerer Gemeinden aus den 1930er Jahren.
Zu nennen wären hier z.B. Keuschberg, Kirchfährendorf usw. Keuschberg ist der älteste Teil der heutigen Stadt. Im Jahre 933 wird der Ort das erste mal in einer Urkunde König Ottos I. erwähnt. 1248 wird Kirchdorf und zu Beginn des 14. Jahrhunderts Fährendorf erstmals erwähnt. Zu dieser Zeit muss bereits eine namensgebende Fähre existiert haben.
Auch das "Gut auf dem dürren Berge" zählt zu den ältesten Teilen der Stadt. Das heutige Standesamt, das ehemalige Salzamt, ist das älteste Steingebäude der Stadt und lässt sich bereits im Hochmittelalter in Urkunden als Königsgut nachweisen.
Bad Dürrenberg
hat mit rund 900 m Länge das größte zusammenhängende Gradierwerk in Europa, einen gepflegten Kurpark (ca. 10 ha), den sog. Kunst- oder Borlachturm (erbaut 1765) - benannt nach dem Entdecker der Solequelle - mit einem Museum über die Geschichte der Salzgewinnung.
Jährlich findet Ende Juni das Brunnenfest mit dem Borlachspiel und der Solemessung statt. Hierbei wird der historische Augenblick des Durchbruchs der Hauptsolequelle in historischen Kostümen und mit überliefertem Originaltext nachgespielt.
Bis in die 60er Jahre war Bad Dürrenberg eine Kurstadt. Hier fanden jährlich Tausende Heilung von Krankheiten der Atmungsorgane und der oberen Luftwege.
Das Salzluft spendende Gradierwerk bietet heute für die Besucher und Einwohner der Stadt prophylaktisch Wohlbefinden.
Muße und Entspannung findet man im Kurkpark, wo im Sommerhalbjahr sonntags regelmäßig Kurkonzerte veranstaltet werden.
Seit November 2008 kann sich Bad Dürrenberg "Staatlich anerkannter Erholungsort" nennen.
Für weitere Informationen besuchen Sie
www.stadt-bad-duerrenberg.de